Letters

Aramburo/Fleischlin

Eine Reihe von Briefen, welche die beiden queeren Künster*innen an ihre Kinder und ihre Mütter schreiben, bildet die Basis von LETTERS - einem persönlichen und zugleich gesellschaftlichen und poetischen Protokoll, welches familiäre, generationelle und kulturelle Transformationsbewegungen beschreibt.  

Indem die beiden Künstler*innen die Fragilität und Stärke ihrer Lebensrealitäten teilen, öffnet sich ein Erfahrungsraum der Empathie, in welchem Differenz verhandelbar und Solidarität jenseits identitärer Abgrenzung möglich wird. Besondere Dringlichkeit gewinnt diese Arbeit vor dem Hintergrund des zunehmenden gesellschaftlichen Backlashs. Wenn öffentliche Debatten migrantische und queere Menschen zunehmend stigmatisieren und politische Kräfte eine Retraditionalisierung von Identität und Familie vorantreiben, wird sichtbar, wie exklusiv die vielbeschworene „Freiheit“ gedacht ist.

LETTERS macht gelebte Realität queerer Familien sichtbar - nicht als Provokation, sondern als konstruktives Beispiel dafür, dass Elternschaft, queere Identität, transnationale Zugehörigkeit und traditionelle soziale Räume einander nicht ausschließen. LETTERS wird somit zu einem tiefgreifenden Versuch der Heilung und Zärtlichkeit durch das geschriebene Wort. 

Das Stück wird auf Deutsch, Spanisch und Englisch gespielt und ist auf Deutsch und Englisch übertitelt.

26.09.2026, Kornhausforum Bern (Lecture

)

09.10.2026, Kaserne Basel

10.10.2026, Kaserne Basel

11.10.2026, Kaserne Basel

14.10.2026, Südpol Luzern

16.10.2026, Südpol Luzern

17.10.2026, Südpol Luzern

23.10.2026, Burgbachkeller Zug

Konzept/Text/Performance: Beatrice Fleischlin & Diego Aramburo 

Idee: Diego Aramburo 

Musik: Oscar Kellemberger  

Dramaturgische Beratung: Boris Nikitin 

Kostümberatung: Diana Ammann  

Übersetzung/Übertitelung: Daniela Ruocco 

Technische Leitung Schweiz/Lichtdesign: Minna Heikkilä  

Technische Leitung Lateinamerika: Jorge Alaniz Léon 

Support Produktion und Endproben: Nikolai Ulbricht 

Produktionsleitung: aramburo/fleischlin & Das Theaterkolleg